Kontraindikationen

Das Prinzip des EMS- und Vibrationstrainings beruht zum einen auf eine elektromuskuläre und zum anderen auf eine rhythmisch, neuromuskuläre Stimulation. Es gibt Erkrankungen und Umstände, bei denen ein EMS- bzw. ein Vibrationstraining ohne vorliegende Studienergebnisse zurückhaltend eingesetzt werden sollte:

• akute Entzündungen • aktue Thrombosen • akuten Bandscheibenvorfall • akuter Migräne • Tumorerkrankung • Diabetes • Epilepsie • Herzschrittmacher • kürzlich angebrachte Metallstifte, Platten • Hüft- oder Knieimplantate • Schwangerschaft •

Sollte eine der obengenannten Kontraindikationen vorhanden sein heißt das nicht, dass das Training für Sie ausgeschlossen ist. Sprechen Sie uns an bzw. fragen  Sie ihren Arzt was er zu diesem Trainingsverfahren in ihrem Fall meint. Informationsunterlagen für den Arzt zwecks Beurteilung über das EMS- und Vibrationstraining erhalten Sie von uns.

Ist das Vibrationstraining gefährlich?

In letzter Zeit sind vereinzelt Mitteilungen in der Presse zu finden, die sich kritisch zum Vibrationstraining äußern. Dabei melden sich in der Regel sogenannte Experten zu Wort, welche die Datenlage der Primärliteratur über Bord schmeißen (oder gar nicht kennen) und statt evidenzbasiertem Wissen ihren Empfindungen und Vermutungen freien Lauf lassen. Wer sich die Mühe einer seriösen Recherche macht, findet folgende Fakten:

► Allein seit dem Jahr 2000 wurden über 150 Studien in internationalen Zeitschriften publiziert. Diese Publikationen unterliegen einem unabhängigen Gutachterverfahren.

â–ş Die Resultate belegen eindeutig, dass Vibrationstraining gegen Muskelschwund und Osteoporose nĂĽtzlich ist.

► Ältere Menschen profitieren auch im Sinne einer koordinativen Verbesserung (Sturzprophylaxe!). 

â–ş In den letzten Jahren mehren sich Studien, die auch bei Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen positive Effekte zeigen.

â–ş In keiner der Studien wurde ĂĽber medizinische Probleme infolge des Vibrationstrainings berichtet.

Niemand wird abstreiten, dass die Arbeit an Presslufthämmern zu Knochenschwund und Gelenkproblemen führen kann. Es wird aber hoffentlich niemanden geben, der zu einem täglich mehrstündigen Vibrationstraining rät. Da es sich beim Vibrationstraining um einen echten und nicht um einen Plazebo-Effekt handelt, gilt auch hier die Roux-Regel, die bereits um das Jahr 1900 formuliert wurde: Niedrige Reize sind nutzlos, mittlere Reize nützen, große Reize schaden. Mit anderen Worten: Wer unter fachlich kompetenter Aufsicht trainiert und dabei medizinisch zertifizierte Geräte nutzt, wird sich die positiven Effekte des Vibrationstraining zu Gute kommen lassen können. Qualifizierte Anbieter kennen die Kontraindikationen und wissen, welche Wirkungen unterschiedliche Amplituden und Frequenzen haben. Und nur medizinisch zertifizierte Geräte (keine Billiggeräte von Discountern!) unterliegen strengen Qualitätskontrollen, bei denen man sicher sein kann, dass die eingestellte Amplituden und Frequenzen tatsächlich erzeugt werden.

 Für ein gesundes und effizientes Training sind zwei Aspekte ganz entscheidend:

Das Training sollte niemals mit komplett gestreckten Beinen stehend auf der Platte stattfinden, sondern ein geschulter Trainer oder Arzt sollte die korrekte Haltung jederzeit überwachen um korrigierend einschreiten zu können. Die Knie sollten bei allen Übungen stets leicht gebeugt sein.
Das Vibrationstraining sollte ausschlieĂźlich auf medizinisch zertifizierten, extra fĂĽr den therapeutischen Einsatz konstruierten und geprĂĽften Vibrationsplatten stattfinden (MDD-Zulassung).
Werden diese entscheidenden Punkte beim sportlichen oder rehabilitativen Training berücksichtigt und das VibroTraining® dosiert (2-3mal wöchentlich) eingesetzt, ist es vollkommen ungefährlich und dabei äußerst effizient, wie Prof. Dr. Klaus Baum, Naturwissenschaftler und Physiologe, in seinem offenen Brief an VibroGym Deutschland bestätigt.

Auszug/Quelle: www.vibrogym-deutschland.de

Den Kraft-Ausdauer-Zirkel von milon® kann jeder machen, auch im hohen Alter. Wer sich unsicher ist sollte vor Aufnahme des Trainings Rücksprache mit seinem Arzt halten.

Wer will findet Wege – wer nicht will findet GrĂĽnde!